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Folgt Trump Reagans Rollback-Strategie aus dem Kalten Krieg? | Von Wolfgang Effenberger

Folgt Trump Reagans Rollback-Strategie aus dem Kalten Krieg? | Von Wolfgang Effenberger

Ein Meinungsbeitrag von Wolfgang Effenberger.

Nach dem Ende einer Entspannungsphase (1963-1979) mit SALT I/II und dem Helsinki-Abkommen folgte eine Phase erhöhter Konfrontation und Aufrüstung (1979–1985).

Sie wurde eingeleitet durch ein Dekret von US-Präsident Jimmy Carter vom 3. Juli 1979 zur massiven Unterstützung der gegen die sozialistische afghanische Regierung kämpfenden Mudschaheddin, die aus verschiedenen ethnischen Gruppen wie Paschtunen, Tadschiken und Usbeken, überwiegend sunnitischen Muslimen sowie schiitischen Fraktionen mit iranischer Unterstützung bestanden. Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski schrieb am 3. Juli 1979 in einer Notiz an Präsident Carter zu dessen erstem Dekret über die Unterstützung der Mudschaheddin, dass diese Hilfe die Sowjetunion zu einer militärischen Intervention provozieren und sie so in ihr "Vietnam" locken werde. Am 25. Dezember 1979 erfüllte sich Brzezinskis Vision.

Der NATO-Doppelbeschluss (1) vom 12. Dezember 1979 beendete die Détente (Entspannung); er leitete einen Rüstungswettlauf ein und mobilisierte Millionen Europäer in gewaltfreiem Protest gegen die atomare Aufrüstung. Die Proteste förderten den öffentlichen Abrüstungsdiskurs und trugen maßgeblich zur späteren Entspannungspolitik bei.

Trotz des heute unvorstellbaren Einsatzes wurden ab 1983 neue US-Mittelstreckenraketen (Pershing II, Cruise Missiles) in Westeuropa stationiert. Dieser Konflikthöhepunkt dauerte bis zu Gorbatschows Reformen (1985) und führte letztlich zum sowjetischen Kollaps durch Überdehnung – nicht zuletzt durch eine massive Steigerung der Verteidigungsausgaben unter US-Präsidenten Ronald Reagan (von 134 auf 253 Mrd. USD, 1981–1985). (2)

Ronald Reagan: charismatischer US-Präsident (1981–1989) und harter Anti-Kommunist

Im zweiten Anlauf zur Präsidentschaft war es dem Demokraten Ronald Reagan gelungen, seinen demokratischen Konkurrenten Jimmy Carter eindeutig aus dem Feld zu schlagen. Reagan hatte sich als einer der größten Stimmenfänger in der amerikanischen Geschichte erwiesen. Carters Image-Verlust seit dem jämmerlichen Fehlschlag beim Versuch der Geiselbefreiung in Teheran und angesichts der schlechten wirtschaftlichen Situation erleichterten Reagan und seinem Kandidaten für den Vizepräsidenten, dem ehemaligen CIA-Direktor George H. W. Bush, den Wahlsieg. Nicht ganz unbeteiligt daran war der Medienzar Rupert Murdoch. Er hatte zuvor die New York Post aufgekauft und war zumindest im Bundesstaat New York Reagans eifrigster Wahlhelfer. Daneben fügte er seinem Zeitungsimperium die 1875 in London gegründete Times und die US-Fernsehunternehmen Sky Channel sowie das Unterhaltungsunternehmen Warner-Communications hinzu. 

Ronald Reagans "Zweiter Kalter Krieg" markiert den Übergang von begrenzter Entspannung hin zu einer ideologisch aufgeladenen, systematisch vorbereiteten Konfrontationsphase, in der politische, ökonomische, militärische und psychologische Instrumente eng verzahnt wurden. Dabei werden Reagans Sicherheitsdirektiven (NSDD 17, 54, 75, 166), die massive Aufrüstung, der politische Einsatz des Exzeptionalismus‑Diskurses sowie der Ausbau verdeckter Operationen (Afghanistan, Mittelamerika, Grenada, Osteuropa) als Bausteine einer Rollback‑Strategie beschrieben, die die Sowjetunion ökonomisch und politisch überfordern und ihren Einflussraum systematisch aushöhlen sollte. 

Kernlinien der Reagan‑Phase 

Reagans Amtsantritt fiel in eine Phase verschärfter Spannungen nach dem Ende der Entspannungspolitik (SALT, Helsinki), dem sowjetischen Einmarsch in Afghanistan und dem NATO‑Doppelbeschluss, der einen neuen Rüstungswettlauf einleitete und Massenproteste in Westeuropa auslöste. Mit drastischen Erhöhungen der Verteidigungsausgaben, neuen Mittelstreckenraketen (Pershing II, Cruise Missiles) und riskanten Übungen wie Able Archer 83 wurde eine Politik der militärischen Überlegenheit verfolgt, die die sowjetische Führung zeitweilig an einen real drohenden nuklearen Erstschlag glauben ließ. (3)

Zentral sind Reagans Nationale Sicherheitsdirektiven: NSDD 17 operationalisiert verdeckte Unterstützung von "Freedom Fighters (Contras, Mudschaheddin) als low intensity warfare; NSDD 54 formuliert ein Programm zur schrittweisen Erosion sowjetischer Kontrolle in Osteuropa; NSDD 75 definiert einen integrierten Ansatz, der äußere Eindämmung, inneren Druck auf das sowjetische System und Verhandlungen als Instrument strategischer Dominanz kombiniert. NSDD 166 intensiviert später die Unterstützung der Mudschaheddin mit dem Ziel, die Sowjetunion in Afghanistan „bluten“ zu lassen und ihren Rückzug zu erzwingen – mit langfristigen Folgen wie dem Aufstieg jihadistischer Netzwerke. (4)

Ideologisch begründete Reagan diese Politik mit einem moralischen Dualismus: die Sowjetunion als "evil empire" und "focus of evil in the modern world", die USA als "shining city on the hill", getragen vom Glauben an einen göttlichen Auftrag und den amerikanischen Exzeptionalismus. Diese Rhetorik mobilisierte evangelikale Milieus, rechtfertigte Rüstungsprogramme (u.a. SDI) und verdeckte die Tatsachen, dass die praktische Politik nüchtern technokratisch kalkuliert ist und bereit, mit autoritären und extremistischen Kräften zu kooperieren. (5)

In der Rückschau erscheint Reagans Strategie ambivalent: Sie verband eine konzeptionell geschlossene Druckpolitik mit einem hohen Eskalationsrisiko (Able Archer, nukleare Enthauptungsszenarien) und blutigen Stellvertreterkriegen; zugleich trug sie, zusammen mit inneren Strukturprobleme der UdSSR und Gorbatschows Reformpolitik, zur Beschleunigung des sowjetischen Niedergangs bei, ohne ihn allein zu erklären.

Kontinuitätslinien unter Trump 

Trump erscheint explizit als Fortsetzer und Radikalisierer zentraler Reagan‑Muster. Bereits Reagans Wahlslogan und Versprechen einer "nationalen Erneuerung" kann man als Vorwegnahme von Trumps "Make America Great Again" lesen: Rückbesinnung auf traditionelle Werte, Patriotismus, Familie, Arbeit sowie das Versprechen, die wirtschaftliche, militärische und strategische Stärke der USA wiederherzustellen.

Im sicherheitspolitischen Bereich markiert die Reaktivierung des 56. Artilleriekommandos in Wiesbaden (ehemals Pershing‑II‑Verband) und die geplante Stationierung neuer Mittelstreckensysteme (Tomahawk, SM‑6, Dark Eagle) in Deutschland eine Art "Nachrüstungsbeschluss 2.0". Diese Modernisierung wird als funktionale Wiederaufnahme von Reagans Pershing‑Logik interpretiert: Die Fähigkeit zum Enthauptungsschlag gegen russische Führung und Kommando‑Infrastruktur, die drastische Verkürzung von Vorwarnzeiten und die Erhöhung des Anreizes für Präventivschläge. (6)

Gleichzeitig zeigt der Text, dass die parteipolitische Trennlinie relativiert wird: Demokratische Präsidenten tragen entscheidende Schritte (INF‑Aus, Reaktivierung von Kommandostrukturen, Zustimmung zu neuen Systemen), während ein republikanischer Präsident sie politisch umsetzt. Daraus leitet der Autor die These ab, dass Exzeptionalismus und globale Führungsansprüche als überparteiliche Konstanten wirken, während Trump dies rhetorisch in "America First" umformuliert. (7)

Ideologische Parallelen Reagan-Trump – Exzeptionalismus und Sendungsbewusstsein

Reagan interpretierte Tocquevilles "Exzeptionalismus" nicht nur als Andersartigkeit, sondern als moralische Überlegenheit und göttliche Auserwähltheit der USA; er verknüpft außenpolitische Ziele mit einem religiös‑eschatologischen Narrativ. Trump stellt zwar weniger theologische Bezüge her, knüpft aber mit "America First" an die Vorstellung an, dass US‑Interessen über internationalen Normen stehen und dass die USA das Recht haben, die globale Ordnung nach eigenen Bedürfnissen zu formen oder zu blockieren. (8)

Reagans "evil empire" etabliert ein Freund‑Feind‑Schema, das wenig Raum für Grauzonen lässt und Abrüstung als Ergebnis von Stärke, nicht als eigenständigen Wert definiert. Trumps Rhetorik arbeitet ebenfalls mit scharfen Dichotomien (Freunde/Feinde, Gewinner/Verlierer, "Patrioten" vs. "Globalisten"), was außenpolitisch in einer starken Personalisierung von Konflikten (etwa mit Gegnern, aber auch Verbündeten) und in einer Moralisierung von Deals sichtbar wird.

Beide Präsidenten inszenieren sich als entschlossene "Deal‑Maker", die im Gegensatz zu vermeintlich schwachen Vorgängern "durchgreifen": Reagan im Kontext von Aufrüstung, der Invasion Grenadas und einer harter Linie gegen die UdSSR; Trump im Kontext von Druck auf Verbündete, einseitigen Vertragskündigungen und der Ankündigung "harter" Maßnahmen gegenüber Rivalen. In beiden Fällen dient die Inszenierung auch der innenpolitischen Mobilisierung und dem Schließen der eigenen Koalition.

Reagan nutzte seine Schauspielerfahrung, um Botschaften medial wirkungsvoll aufzubauen, etwa in symbolträchtigen Reden (Orlando 1983, britisches Parlament, "shining city on the hill"). Trump übersetzt dieses Moment in die Logik permanenter medialer Präsenz via Social Media und emotionalisierter Auftritte, wobei der Inhalt oft sekundär erscheint gegenüber dem performativen Eindruck von Dominanz und Authentizität. (9)

Strategische und doktrinäre Parallelen – Offensive statt rein defensiver Eindämmung

Reagans NSDD‑Doktrin verließ das klassische Containment und setzte auf aktiven Rollback: Unterstützung von Dissidenten, Gewerkschaften (Solidarność), oppositionellen Bewegungen in Osteuropa und antikommunistischen Guerillas in der Dritten Welt. Unter Trump verschiebt sich der Fokus zwar stärker auf Rivalen wie China und Russland, doch der Grundmodus bleibt: systemische Rivalen sollen nicht nur eingehegt, sondern strategisch geschwächt und technologisch, ökonomisch wie militärisch zurückgedrängt werden (z.B. durch Sanktionen, Exportkontrollen, militärische Positionierung). 

Eskalationsbereitschaft bei Rüstung und Nuklearstrategie

Reagan ließ durch neue Nuklearoptionen, Enthauptungsszenarien und Programme wie SDI das Konzept der gegenseitig gesicherten Zerstörung (MAD) faktisch hinter sich und diskutierte die Möglichkeit "begrenzter" Nuklearkriege; Berater wie Colin S. Gray akzeptierten selbst Millionen Tote im eigenen Land als kalkulierbare Größe. Trump erscheint im Kontext der neuen US‑Mittelstrecken‑ und Hyperschallwaffen als politischer Deckel für eine ähnlich riskante Strategie: kurze Vorwarnzeiten, Bedrohung russischer Frühwarnsysteme und Silos, Erhöhung des Drucks auf Moskau und damit der Gefahr von Fehlentscheidungen und Präventivschlägen. (10)

Reagans Politik gegenüber Osteuropa (NSDD 54) und der UdSSR (NSDD 75) nutzt Handel, Kredite, Informationspolitik und Menschenrechtsdiskurse, um den gegnerischen Block von innen zu erodieren, während Militärmanöver und Aufrüstung den äußeren Druck erhöhen. Trumps Umfeld bewegt sich in einer Welt, in der diese Instrumente – Sanktionen, Informationsoperationen, "Democracy Promotion", ökonomische Kriegsführung – bereits institutionalisiert sind, und setzt sie gegen Russland und China in einer komplexen Mischung aus Druck, Deals und Drohung ein. (11)

Unter Reagan wurde Westeuropa, insbesondere die Bundesrepublik, durch die Stationierung von Pershing II zum zentralen Vorfeld eines möglichen Atomkriegs; Ellsbergs Analyse zufolge wäre Europa im Szenario eines begrenzten Nuklearkriegs "Puffer" und "Trümmerhaufen", während die USA verschont blieben. Analog dazu folgt die geplante Stationierung von Dark Eagle und anderen Systemen in Deutschland einer Wiederkehr einer ähnlichen Logik: Deutschland als bevorzugtes Erstschlagziel, als Vorfeld amerikanischer Strategie in einem möglichen Konflikt mit Russland. 

Unterschiede und Zuspitzungen

Trotz der Parallelen markieren Kontext und Schwerpunktsetzung auch Unterschiede: Reagan operierte im Rahmen eines bipolaren Systems und zielte strukturiert auf die UdSSR als Hauptgegner, während Trump in einer multipolaren Ordnung agiert, in der China, Russland und regionale Krisenherde konkurrierende Prioritäten darstellen. Zudem war Reagans Strategie stark in institutionellen Doktrinen (NSDDs, TRADOC‑Vorläufer) verankert, während Trump stärker personalisiert, mitunter erratisch agiert, sich aber zugleich auf eine bereits etablierte Infrastruktur von "operations other than war" und hybriden Instrumenten stützen kann, die seit den 1990er‑Jahren ausgebaut wurde. (12)

Insgesamt lag von Reagan bis Trump die strukturelle Konstante weniger in parteipolitischen Etiketten als in einem tief verankerten Exzeptionalismus und einer auf globale Dominanz angelegten militärisch‑strategischen Kultur. Die Pershing‑II‑Phase und die kommende Dark‑Eagle‑Phase sind dabei zwei Kulminationspunkte derselben Langzeitlinie: der Bereitschaft, Europa – und speziell Deutschland – als vorderste Linie und potentiellen Schauplatz eines eskalierten Konflikts mit der jeweils definierten Hauptbedrohung (UdSSR bzw. Russland) zu benutzen. (13) 

Reagans Politik verband massive Aufrüstung, NSDD-Direktiven und verdeckte Operationen, um die Sowjetunion zu überfordern. Trump setzt dies mit neuen Mittelstreckenwaffen fort.

Reagan initiierte nach dem NATO-Doppelbeschluss und dem Afghanistan-Einmarsch einen Rüstungswettlauf mit Pershing-II-Raketen und Übungen wie Able Archer 83. NSDD-75 definierte Eindämmung, inneren Druck und Rollback gegen die UdSSR. "Evil Empire"-Rhetorik mobilisierte moralische und evangelikale Unterstützung. 

Trumps Kontinuität

Trump reaktiviert Pershing-Logik durch Dark Eagle in Deutschland, verkürzt Vorwarnzeiten und erhöht Eskalationsrisiken. "Make America Great Again" spiegelt Reagans "nationale Erneuerung" wider. Exzeptionalismus bleibt überparteilich. 

Ideologische Parallelen:

  • Gut-gegen-Böse-Dualismus:
    Evil Empire (Reagan) – China/Russland "neue Evils"
  • Sendungsbewusstsein:
    Shining city on the hill – America First.
  • Stärke-Inszenierung:
    Aufrüstung/SDI – Vertragskündigungen/Sanktionen.
  • Mediale Performanz:
    Schauspieler-Rhetorik – Social-Media-Dominanz.

Strategische Übereinstimmungen:

  • Offensiver Rollback statt Containment.
  • Nukleare Eskalationsbereitschaft (MAD-Aushebelung).
  • Political Warfare mit Proxys (Mudschaheddin – moderne Sanktionen).
  • Europa als Vorfeld (Pershing – Dark Eagle). 

Bei all den Parallelen zwischen dem außenpolitischen Vorgehen beider US-Präsidenten hat sich die Welt dramatisch verändert: Stand Reagans Plänen eine dahinsiechende Sowjetunion gegenüber – die restliche Welt war ohnehin nur Spielball –, so hat Trump es mit einem erstarkten Russland zu tun, das nach den Erfahrungen mit US-Amerika in der Jelzin-Ära sich nie den USA ergeben wird, sowie mit einer nichtwestlichen Welt, die eine multipolare Friedensordnung anstrebt und den aufkommenden US-Unipolarismus aktiv bekämpft (siehe BRICS+).

Anmerkungen und Quellen

Wolfgang Effenberger, Jahrgang 1946, erhielt als Pionierhauptmann bei der Bundeswehr tiefere Einblicke in das von den USA vorbereitete "atomare Gefechtsfeld" in Europa. Nach zwölfjähriger Dienstzeit studierte er in München Politikwissenschaft sowie Höheres Lehramt (Bauwesen/Mathematik) und unterrichtete bis 2000 an der Fachschule für Bautechnik. Seitdem publiziert er zur jüngeren deutschen Geschichte und zur US-Geopolitik. Zuletzt erschienen vom ihm: „Schwarzbuch EU & NATO“ (2020) sowie „Die unterschätzte Macht“ (2022).

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1) Der NATO-Doppelbeschluss vom 12. Dezember 1979 sah die Modernisierung der nuklearen Mittelstreckenwaffen in Westeuropa (Pershing II und Cruise Missiles) vor, falls Verhandlungen mit der Sowjetunion über Rüstungskontrolle scheitern würden, um das atomare Gleichgewicht wiederherzustellen – was durch die sowjetischen SS20 aber nicht verändert worden war.

2) https://www.studysmarter.de/schule/geschichte/nachkriegszeit/nato-doppelbeschluss/

3) https://www.welt.de/geschichte/article248387000/Bedrohliche-Nato-Uebung-Able-Archer-83-Entging-die-Welt-im-Jahr-1983-nur-um-Haaresbreite-einem-Atomkrieg.html

4) https://www.reaganlibrary.gov/reagans/reagan-administration/nsdd-digitized-reference-copies

5) https://deutsch.wikibrief.org/wiki/Evil_Empire_speech
(Seite nicht mehr aufrufbar)

6) Lühr Henken Friko-Plenum, 3.11.2024, Impuls zum „Berliner Appell"; https://augengeradeaus.net/2025/07/deutschland-fragt-usa-nach-abschuss-system-fuer-tomahawk-marschflugkoerper/

7) https://obamawhitehouse.archives.gov/the-press-office/2014/05/28/remarks-president-united-states-military-academy-commencement-ceremony

8) https://www.forthewriters.com/post/democracy-in-america-alexis-de-tocqueville

9) Zitiert aus Ulrich Schiller: Macht außer Kontrolle. Berlin 2005, S. 279

10) Artikel von Gray Victory is possible in der Zeitschrift Foreign Policy, Sommerausgabe 1980, S. 22

11) https://irp.fas.org/offdocs/nsdd/nsdd-75.pdf

12) Seit 1994 gehört die hybride Strategie offiziell zum Handwerkskasten der US-Armee: Im Dokument TRADOC 525-5, US-Konzept für die strategische Armee des 21. Jahrhundert vom 1. August 1994 wird eine neue "Dynamische Ära", eine Welt im Übergang (Transition) beschrieben. Der Übergang vom 20. in das 21. Jahrhundert sollte sich über zwei Dekaden vollziehen (von 1990 bis 2010) unter Anwendung der Schritte Aufruhr, Krise, Konflikt und schließlich Krieg. Dieses Drehbuch kann man vom Irak- bis zum heutigen Ukraine-Krieg beobachten. Instrumente für die provozierten Umstürze sind die "Dynamischen Kräfte" (Dynamik Forces at Work) mit dem Ziel der Geostrategischen Ausrichtung. Für diese Politik wurde das Werkzeug "Operations Other Than War" geschaffen:

  • Civil Support (Zivile Unterstützung)
  • Disaster Relief (Katastrophenhilfe)
  • Peace Operations (Friedenseinsätze)
  • Counter Insurgency (Aufstandsbekämpfung)
  • Arms Control (Rüstungskontrolle)
  • Counter Terrorism (Terrorismus-Bekämpfung)
  • Environmental Operations (Umweltbezogene Operationen) und
  • Noncombatant Evacutation (Evakuierung von Nichtkombattanten)

13) https://www.blog-der-republik.de/die-stationierung-weitreichender-us-waffensysteme-in-deutschland-traegt-nicht-zu-mehr-sicherheit-bei-sie-erhoeht-das-atomare-risiko-fuer-unser-land/

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bild: Ronald Reagan (von 1981-1989 40. US-Präsident)
Bildquelle: mark reinstein / shutterstock


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