Zwei Wege der Machtprojektion
Ein Meinungsbeitrag von Wolfgang Effenberger.
Während Washington unter Donald Trump erneut auf Drohkulissen, Sanktionen und demonstrative Machtprojektion setzt, reagieren die BRICS-Staaten auffällig zurückhaltend. Statt offener Konfrontation dominiert dort Strategie der Geduld, des institutionellen Ausbaus und der schrittweisen Erosion westlicher Dominanzmechanismen. Dieser Gegensatz ist kein Zufall, sondern Ausdruck zweier unterschiedlicher Weltordnungsmodelle. Der aktuelle Weltmachtpoker entscheidet sich nicht in kurzfristigen Eskalationen, sondern in der Frage, welches System länger durchhält. Trumps Säbelrasseln trifft wie im Fall Grönland auf eine Gegenbewegung der BRICS+-Staaten und sogar Teilen der NATO.
US-Präsident Trump bekräftigte am Mittwoch, 21. Januar 2026, in seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos den US-Anspruch auf Grönland als strategisch essenziell für die US-Raketenabwehr ("Golden Dome") und kritisierte Dänemarks Verteidigung als unzureichend. (1) Er schloss militärische Gewalt offiziell aus, deutete aber an, die USA wären "unaufhaltbar", falls er sich doch für "übermäßige Kraft und Gewalt" (excessive strength and force) entscheiden würde. (2) Dies provozierte EU/NATO-Reaktionen, inklusive Truppenverstärkungen auf der Insel. Nur wenig später hatte sich Trump besonnen und kündigte nach Beratungen – u.a. mit NATO-Generalsekretär Rutte – einen "Rahmenvertrag" an: Keine Annexion, stattdessen Neuverhandlung des 1951er-Abkommens für US-Basen und Arktis-Kooperation. Ein Einlenken gegenüber EU/NATO-Druck? (3)
Trumps Rückzieher in der Grönland-Frage markiert einen pragmatischen Kurswechsel nach aggressiven Anfangsforderungen. Was mag der Grund gewesen sein? War es die NATO-Reaktion oder doch innenpolitische und marktwirtschaftliche Zwänge? Es dürften vier Politikfelder gewesen sein:
- Nervöse Anleihenmärkte,
- schlechte Umfragen vor Midterms, Parteidruck (Republikaner),
- Realismus: Militärische Eskalation riskant und nicht zuletzt
- Dänische Beharrlichkeit (Frederiksen) und EU-Solidarität.
Trumps Rückzieher bedeutet sicherlich keine dauerhafte Entwarnung. Die arktische Region dürfte sich weiterhin zu einem bedeutenden Konfliktherd ausweiten. Vorerst wird eine andere Region priorisiert: Trump schloss die Möglichkeit eines militärischen Eingreifens im Iran nicht aus und betonte, dass eine große Flotte in die Region unterwegs sei. (4) Derartig forsche Töne sind von den BRICS+Staaten und der Shanghai Cooperation Organisation (SOC) nicht zu vernehmen.

Die Formulierung einer "regelbasierten liberalen Ordnung" unter US-Führung“ ist korrekt als prägnante Verdichtung westlicher offizieller Selbstbeschreibungen seit dem ohne UN-Mandat geführten Krieg gegen Restjugoslawien (Serbien/Montenegro) zu verstehen. Dazu wird im NATO Strategischen Konzept 2022 (Madrid) explizit formuliert: „Wir bleiben ein Bollwerk der regelbasierten internationalen Ordnung“. Es wird die Verteidigung von „Freiheit und Demokratie“ betont sowie die Verteidigung der „gemeinsamen demokratischen Werten“ gegen Bedrohungen durch „Revisionisten“ (RUS, CHN). (5)
Ergänzende westliche Dokumente:
- EU Global Strategy 2016/2020:
„Schutz einer offenen, regelbasierten globalen Ordnung“ durch Multilateralismus (etwas ganz anderes als Multipolarität), freien Handel und Menschenrechte. (6) - US National Security Strategy (Biden 2022/Trump 2025):
„Erhalt der liberalen internationalen Ordnung“ unter US-Führung als Gegengewicht zu autoritären Mächten. (7) - G7 Hiroshima Vision 2023: „Engagement für universelle Werte wie Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und marktwirtschaftliche Prinzipien“. (8)
Der NATO-Einsatz gegen Jugoslawien erfolgte ohne UN-Mandat und wurde vom damaligen Kanzler Gerhard Schröder explizit als „Angriffskrieg“ bezeichnet, der Völkerrecht brach und die „regelbasierten“ Vorwände etablierte – ein Bruch mit der UN-Charta. (9)
Weitere NATO/USA-Operationen ohne klares UN-Mandat umfassten Afghanistan (2001), Irak (2003), Libyen (2011) sowie Drohnenkriege und Regime-Changes in Syrien, Somalia oder im Jemen. Kritiker sehen hier Verstöße gegen Art. 2 (4) und 51 der UN-Charta, während der Westen humanitäre Interventionen oder Selbstverteidigung als Rechtfertigung (10) anführt. (11)
Werte wie "liberale Demokratie" und "regelbasierte Ordnung" sind kein wörtliches Zitat aus einer spezifischen "Propagandaschrift", sondern eine prägnante Zusammenfassung der offiziellen westlichen Selbstbeschreibung in Dokumenten wie NATO-Strategiepapieren oder EU-Außenpolitikstrategien seit den 1990er Jahren. (12)
Die Formulierung spiegelt tatsächlich die offizielle Rhetorik wider (z.B. NATO-Strategiekonzept 2022, EU Global Strategy), wird aber zurecht als selektiv kritisiert: Sie kaschiert Interventionen ohne UN-Mandat wie Kosovo 1999. (13) Auch Bundestag-Sachverständige kritisieren selektive Normen seit Kosovo. (14)
Diese Autoren sehen die Formulierung nicht als neutrale Beschreibung, sondern als ideologisches Konstrukt post-1999, das Flexibilität für Sanktionen/Interventionen schafft, während BRICS an der UN-Charta festhält – trotz eigener Mängel. Es geht um Macht, nicht um Moral. (15)
Kritische Analysen (z.B. Bundestag-Sachstand, Rosa-Luxemburg-Stiftung) sprechen von "Doppelstandards": Der Westen rechtfertigt Eigeninteressen mit "humanitären" Motiven, während er Russlands Ukraine-Invasion oder Chinas Taiwan-Politik verurteilt.
Entstehung der BRICS (16)
Anderthalb Jahre nach dem Jugoslawienkrieg, am 30. November 2001, veröffentlichte der Goldman Sachs-Mitarbeiter Jim O’Neill das Papier "Building Better Global Economic BRICs" und führte dort erstmals das Akronym BRIC (Brasilien, Russland, Indien und China) ein. (17) Der Kosovokrieg/NATO‑Luftkrieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien markierte noch 1999 eine Phase westlicher, vor allem US‑geführter imperialer Dominanz. Insgesamt waten die 1990er Jahre von der scheinbaren Unipolarität unter westlicher/US‑Führung (Golfkrieg, NATO‑Osterweiterung, Intervention im früheren Jugoslawien) geprägt, während parallel dazu große Schwellenländer – insbesondere China und Indien – wirtschaftlich aufstiegen. Den eigentlichen Auslöser seiner Überlegungen schreibt O’Neill jedoch dem 11. September 2001 zu: Die Anschläge bestärkten ihn in der Auffassung, dass die Phase exklusiver US‑Dominanz in der Globalisierung zu Ende gehe bzw. relativiert werde. (18)
Die BRIC-Länder identifizierte O’Neill als Länder mit besonders hohem langfristigem Wachstumspotenzial und prognostizierte, dass sie die traditionellen Industriestaaten wirtschaftlich einholen bzw. überholen und den Übergang von einer nahezu unipolaren zu einer stärker multipolaren ökonomischen Ordnung einleiten könnten, in der große Nicht-West‑Staaten als künftige Zentren der Globalisierung fungieren. Die formelle Gründung des BRIC‑Formats erfolgte 2009 in Jekaterinburg, Südafrika stieß 2010/2011 hinzu (BRICS). (19)
Probleme Westen vs. BRICS/Globaler Süden
Während der Westen mit erodierender Dollar-Dominanz, G7-Spaltungen und geopolitischen Präzedenzfällen wie Trumps Opportunismus zu kämpfen hat, repräsentiert BRICS+ die Hälfte der Weltbevölkerung und bietet dem Globalen Süden eine Plattform gegen westliche Institutionen wie IWF oder UN-Sicherheitsrat. Interne Rivalitäten (z.B. Indien-China) schwächen BRICS, doch die Organisation wächst wirtschaftlich und hinterfragt westliche Vorherrschaft effektiver als der Westen seine Krisen löst. (20)
Westliche Bündnisse sind militärisch stark (NATO), aber wirtschaftlich unter Druck durch Zölle und Isolation. BRICS und SCO (Shanghai-Organisation) priorisieren wirtschaftliche Kooperation und Infrastruktur. (21) BRICS bleibt kein einheitliches Gegengewicht, wirkt aber als Weckruf für den Westen. (22)
Politisch unterscheidet sich BRICS+ vom Westen vor allem durch seine nicht-hegemoniale, multipolare Ausrichtung und die fehlende gemeinsame ideologische Basis. (23)
BRICS+ verfolgt keine einheitliche Doktrin wie Demokratieexport oder Menschenrechtsstandards, sondern betont, dass Souveränität und Autonomie gewahrt sowie Abhängigkeiten minimiert werden (Multi-Alignment). Das bedeutet, dass Staaten nicht exklusive an ein einziges Bündnis oder eine Hegionalmacht (z. B. USA oder China) gebunden sind. Im Gegensatz dazu priorisiert der Westen (USA/EU/NATO) Werte wie liberale Demokratie und regelbasierte Ordnung, mit denen jedoch vor allem die unipolare Weltordnung durchgesetzt werden soll.
Länder wie Brasilien und Indien nutzen BRICS+ für Diversifizierung, ohne sich gegen den Westen abzugrenzen, während China und Russland das Bündnis als Gegengewicht zur US-Dominanz sehen. BRICS+ operiert konsensorientiert ohne militärische Verpflichtungen oder strenge Bündnispflichten, was Heterogenität ermöglicht – von Demokratien (Indien, Brasilien) bis Autokratien (China, Russland). Der Westen hingegen hat formelle Verträge (NATO-Artikel 5) und institutionelle Hierarchien mit Sanktionsmechanismen.
BRICS+ fordert Reformen in UN, IWF und Weltbank mehr Mitsprache des Globalen Südens und baut Alternativen wie die "New Development Bank" auf, um westliche Finanzdominanz abzuschwächen. Dem gegenüber gibt der Westen vor, als Garant für Stabilität und Wohlstand bestehende Strukturen zu verteidigen. Mit dieser ideologischen Selbstlegitimierung wird die Verteidigung wirtschaftlicher (Dollar, IWF/World Bank) und militärischer (NATO-Erweiterung) Vorherrschaft als universeller Universalismus verbrämt: Nach dem marxistischen Philosophen Antonio Gramsci eine klassische Hegemonie-Strategie. (24)
Washington eskaliert und die BRICS spielen auf Zeit
Donald Trumps außenpolitische Strategie setzt wie bei fast allem US-Präsidenten auf Druck, Drohung und demonstrative Eskalation. Die BRICS-Staaten antworten darauf nicht mit Gegenlärm, sondern mit Zurückhaltung, Koordination und institutioneller Verdichtung. Diese Asymmetrie ist kein Zeichen von Schwäche, sondern Ausdruck eines anderen Verständnisses von Macht. Während Washington auf unmittelbare Wirkung zielt, arbeiten die BRICS an der langsamen Verschiebung der globalen Ordnung. Der Weltmachtpoker wird damit nicht auf offener Bühne entschieden, sondern im langen Atem der Systeme.
Die USA fordern unter Trump von Dänemark die Abtretung Grönlands, was als völkerrechtswidrig gilt und NATO-Verbündete alarmiert. In Venezuela wurde Maduro abgesetzt, um den Zugriff auf Öl zu sichern, ohne echte Demokratie zu fördern; China als Hauptpartner bleibt involviert. Bei Iran spitzt sich die Lage zu, doch Märkte reagieren gelassen, da keine großen Eskalationen erwartet werden. BRICS zeigt hier "stille Zurückückhaltung", um Sanktionsumgehung und multipolare Interessen zu wahren. (25)
Martin Jay argumentiert in seinem Artikel "Grönland-Stunt gefolgt vom Iran-Spiel: Trump in der Klemme", dass Trumps Versuch, Grönland zu „kaufen“ bzw. militärisch unter Druck zu setzen vor allem innenpolitisch motiviert war und letztlich an Finanzmärkten, Umfragen und europäischem Widerstand scheiterte – Trump sei zurückgerudert, um sich nicht weiter international zu isolieren. Im Fall Iran sieht Jay eine ähnliche Logik: Die Verlegung von US-Flugzeugträgern in Richtung Persischer Golf sei vor allem ein Bluff und Medienstunt, um Stärke zu demonstrieren, während Trump real weder einen großen Krieg noch US‑Tote riskieren wolle. Jay erwartet deshalb einen "coup de grâce" [Fangschuss, W.E.] mit dem der Eindruck eines Sieges über Teheran zu erzeugt werden könnte, ohne militärisch ernsthaft zuzuschlagen. Das könnte laut Jay mittels Fake News und Inszenierungen (Bilder von Jets, Geheimdienst‑Clips über ein angeblich kollabierendes Regime) versucht werden. Es ist dann das abschließende mediale Todesurteil gegen Teherans Image, während physische Eskalation vermieden wird. (26)
Ein Perfektes Beispiel für kognitive Kriegführung!
Jay betont, dass die US/Israel‑Geheimdienstnetze in Iran bereits schwer beschädigt seien und dass die iranische Führung genau wisse, dass Trump einen echten Krieg – mit möglichen Schlägen gegen Israel, den Golf und einer Blockade von Hormus – politisch nicht verkraften kann. (27) Jays Kernaussage: Trump agiert theatralisch und gefährlich, aber kalkuliert. Er blufft, um Stärke zu zeigen, ohne Krieg zu riskieren – und Europa beginnt erst jetzt, diesen paradoxen Mix aus Irrsinn und Instinkt zu verstehen.
Im Gespräch mit Ammar Kazmi bot der iranische Politikanalyst Ali Alizadeh (Jedaal TV) eine umfassende Analyse der aktuellen innen- und außenpolitischen Lage Irans. Laut Alizadeh verbindet der anhaltende hybride Krieg gegen Iran militärische, ökonomische, propagandistische und cyberbasierte Elemente. Die inneren Unruhen und Protestwellen verbindet er in diesen Kontext westlichen Einflussoperationen ein, vergisst aber nicht, auch reale Missstände im Land – etwa Korruption, Oligarchisierung und neoliberale Fehlentwicklungen seit den 1990er Jahren einzubeziehen. Gleichzeitig verteidigt er die Grundidee der Revolution von 1979 als antiimperialistisches Projekt sozialer Gerechtigkeit, dessen ursprüngliche Ziele jedoch durch Sanktionen, westliche Unterwanderung und wirtschaftliche Fehlsteuerungen geschwächt worden seien. Iran habe sich dennoch in zentralen Feldern behauptet – insbesondere durch technologische Eigenentwicklung, das Raketenprogramm und militärische Selbstverteidigungskapazitäten, die in der Iran-Irak-Kriegszeit entstanden.
Er plädiert für einen souveränen, sozial gerechten und unabhängigen Iran, der sich solidarisch mit Palästina und einer multipolaren westasiatischen Ordnung positioniert. Alizadehs Ansatz ist kohärent im Rahmen eines postkolonial-souveränistischen Denkens, das westliche Hegemonie als Metastruktur politischer Konflikte begreift. Seine Analyse bietet eine scharfe Kritik an inneriranischer Korruption und neoliberaler Praxis, ohne jedoch die Autorität des bestehenden Systems grundsätzlich in Frage zu stellen.
Zu einem ähnlichen Gesamtbild kommt der einflussreiche russische Philosoph und Geopolitiker Alexander Dugin, der sich als scharfer Kritiker der westlichen Liberalität und Architekt des Neo-Eurasismus positioniert. (28) Dugin propagiert den Eurasismus als geopolitische Vision eines eurasischen Imperiums unter russischer Führung, das von Dublin bis Wladiwostok reicht, als Gegenpol zur "thalassokratischen" (seemächtigen) westlichen Dominanz. Russland verkörpert hier die "tellurokratische" (Landmacht-)Zivilisation, die traditionelle Werte wie Hierarchie, Religion und Kollektivbewusstsein bewahrt – im Gegensatz zum individualistischen, materialistischen Westen. (29)
Entschieden lehnt Dugin Liberalismus, Kommunismus und Faschismus als gescheiterte Ideologien ab und fordert stattdessen eine multipolare Welt mit „traditionellen“ Zivilisationen – d.h kollektive Identitäten (Nation, Familie, Geschlecht). LGBTQ+Bewegungen bis hin zum Transhumanismus würden eine Gesellschaft zerstören. Den Westen, insbesondere die USA sieht er als „Antichristen-Gesellschaft“; sie repräsentiere satanische Eliten und moralischen Verfall.
In der Epstein-Kausa greift Dugin typisch westliche Korruption als Beleg für den „terminalen Niedergang“ auf, um Multipolarität (BRICS, Eurasien) als gesunde Alternative zu hypen – Trump diene nur als vorübergehende Illusion. Dies rechtfertigt Russlands Rolle als Befreier Europas von US-„Okkupation“ und liberaler Ideologie. Kritiker sehen hier Propaganda: Dugins Einfluss auf Putin ist umstritten, doch seine Ideen prägen russische Außenpolitik. Für geopolitische Analysen lohnt der Vergleich mit Primärquellen wie „Grundlagen der Geopolitik“. (30)
Für alle, die nach einem tragfähigen Frieden in Freiheit suchen, bleibt der Feind – von Mexiko über Venezuela bis in die Vereinigten Staaten und darüber hinaus – das aufgeblähte, von Wall Street und City of London gesteuerte Finanzsystem, das gierige Spekulationen über die Bedürfnisse der Bevölkerung stellt. Dieses parasitäre Konstrukt, verwurzelt in dollarbasierter Hegemonie und Schuldenimperialismus, perpetuiert globale Ungleichheit und destabilisiert souveräne Ordnungen. Im Kontrast zu BRICS' multipolarer Vision einer fairen Wirtschaftsarchitektur verkörpert es den Kern westlicher Dekadenz: Profit vor Menschen, Spekulation vor Stabilität. Nur eine konsequente Entdollarisierung und eine Rückbesinnung auf reale Werte könne dieses Monstrum zu Fall bringen.
Anmerkungen und Quellen
Wolfgang Effenberger, Jahrgang 1946, erhielt als Pionierhauptmann bei der Bundeswehr tiefere Einblicke in das von den USA vorbereitete "atomare Gefechtsfeld" in Europa. Nach zwölfjähriger Dienstzeit studierte er in München Politikwissenschaft sowie Höheres Lehramt (Bauwesen/Mathematik) und unterrichtete bis 2000 an der Fachschule für Bautechnik. Seitdem publiziert er zur jüngeren deutschen Geschichte und zur US-Geopolitik. Zuletzt erschienen vom ihm: „Schwarzbuch EU & NATO“ (2020) sowie "Die unterschätzte Macht" (2022)
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2) https://time.com/7354005/trump-davos-speech-greenland/
4) https://onenews.com/article/974e400c-1a3d-4f20-acc7-4c1c8754b1fe?category=News#google_vignette
5) https://nato.diplo.de/nato-de/01-natostatements/2539668-2539668
7) https://grafkerssenbrock.com/usa-als-hegemonialmacht-einfluss-und-herausforderungen
12) https://www.iwkoeln.de/presse/in-den-medien/samina-sultan-wird-brics-maechtiger-als-die-g-7.html
13) https://www.bundestag.de/resource/blob/1022978/WD-2-041-24-pdf.pdf
14) https://www.bundestag.de/resource/blob/1022978/WD-2-041-24-pdf.pdf
15) https://diskursmonitor.de/glossar/propaganda-v1-3/
16) Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika (Gründer). Neu seit 2024/25: Ägypten, Äthiopien, Indonesien, Iran, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate.
19) https://www.dw.com/de/brics-wer-ist-das-und-warum-sind-sie-wichtig/a-73123769
20) https://www.iwkoeln.de/presse/in-den-medien/samina-sultan-wird-brics-maechtiger-als-die-g-7.html
24) https://www.uibk.ac.at/iup/buch_pdfs/welt-der-ordnungen/10.15203-99106-076-5-06.pdf
25) https://acredia.at/news-presse/meldung/geopolitische-lage-spitzt-sich-zu-anleger-bleiben-unbeeindruckt-wie-lange-noch; https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/liberale-weltordnung-2025/562322/zu-einer-echt-stabilen-weltordnung/
28) https://das-blaettchen.de/2015/08/alexander-dugin-und-die-vierte-theorie-33607.html
29) https://folyoirat.ludovika.hu/index.php/ppbmk/article/view/1134
30) https://unipub.uni-graz.at/download/pdf/11391778.pdf
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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.
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Bild: Landkarte G7 vs. BRICS+
Bildquelle: Andreanicolini / shutterstock
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