Warum dieser Krieg nicht aus eigener Kraft enden kann
Ein Meinungsbeitrag von Dirk Ellerbrock.
1. Der Termin als Knotenpunkt
Es gibt Daten, die keine bloßen Termine sind, sondern Knotenpunkte. Der 27. Oktober 2026 ist einer. Es ist der letzte Tag, an dem in Israel gewählt werden könnte, es sei denn, ein neuer Krieg verschiebt die Wahl. Eine Woche später, am 3. November, wählen die USA ihre Zwischenwahlen. Ob eine dritte Runde des Krieges gegen den Iran vor, zwischen oder nach diesen Terminen beginnt, ist offen. Die „New York Times” berichtet laut Johnson, es werde erst nach den Zwischenwahlen geschehen, und Trump sagt, das sei nicht unbedingt so. Johnson hält Militärschläge binnen 48 Stunden für möglich, Sawhney sieht Netanjahu darauf drängen, noch vor dem 27. zu beginnen.
Dieser Artikel stützt sich auf drei Gespräche der letzten Tage: Pravin Sawhney bei „Transition Protocol”, Trita Parsi vom Quincy Institute bei Glenn Diesen, Larry Johnson und Lawrence Wilkerson bei Danny Haiphong. Es sind Positionsquellen, keine neutralen Beobachter. In Sawhneys Sendung stammt zudem ein erheblicher Teil der Details nicht von ihm, sondern vom Moderator Zulfikar, der sich auf ungenannte Gesprächspartner beruft. Ich wäge hier nicht jede Einzelbehauptung. Mich interessiert, welche Struktur sich aus ihrem Zusammenspiel ergibt und welche Funktion die Aussagen haben.
Meine These: Dass dieser Krieg nicht endet, ist kein Missverständnis, sondern das Ergebnis dreier gekoppelter Stränge.
- Die Wahlkalender in Jerusalem und Washington drängen beide zum Handeln statt zum Einlenken.
- Washington hat gegenüber dem Verbündeten Kontrolle verloren, was jede Deeskalation erschwert.
- Die israelische Doktrin misst Erfolg an der Zerstörung, nicht an politischen Zielen, und sieht deshalb ein Ende des Krieges nicht vor.
Ich hatte im September beschrieben, warum niemand diesen Krieg allein beenden kann, weil jeder Beteiligte seiner eigenen Funktionslogik folgt. Die neuen Gespräche ergänzen das um eine Asymmetrie: Beginnen kann ein Einzelner, beenden nur alle.
2. Zwei Kalender, eine Richtung
In Israel ist der Zusammenhang zwischen Krieg und Wahltermin offen ausgesprochen. Parsi: Netanjahu habe den Krieg so lange wie möglich am Laufen gehalten, weil seine Koalition bei Beruhigung zerbräche und Neuwahlen folgten. „In Israel wird offen darüber spekuliert, dass das Teil von Netanyahus Motivation ist. Selbst der Generalstabschef warnt davor, dass dies eine Bedrohung für die israelische Demokratie wäre.” Wilkerson erwartet, dass Netanjahu die Wahl absagt, wenn er in letzter Minute sieht, dass er keine Koalition bilden kann. Sawhney nennt ihn „den Mann, der verzweifelt einen Krieg will”, und nach Berichten habe er schon am 10. Oktober beginnen wollen, Trump habe ihn davon abgehalten. Dann reiste Verteidigungsminister Hegseth am Montag nach Israel. Laut Johnson kam er den Medien zufolge mit „großartigen Geheimdienstinformationen” zurück, woraufhin Trump den Plan aufgegeben habe, bis nach den Zwischenwahlen zu warten.
In den USA liegt der Druck anders, aber in dieselbe Richtung. Trump habe zunächst gehofft, die Lage rechtzeitig vor den Wahlen zu beruhigen, sagt Parsi. Dieses Vertrauen sei seit Wochen verloren. Die Wähler, die sich wegen Spritpreisen und Inflation abgewandt haben, gelten der Regierung als verloren: „Es geht also vor allem darum, sicherzustellen, dass es nicht noch viel schlimmer wird.” Eine Regierung, die den Schaden für bereits eingetreten hält, hat wenig Grund zur Zurückhaltung. Die Kosten des Krieges bremsen ihn dann nicht mehr.
Parsi sieht in Trumps Antrieb zudem Rache am Iran, weil dieser Verhandlungen und Absichtserklärung sabotiert habe. Das ist eine psychologische Deutung. Strukturell genügt, dass Trump keinen Ausweg sieht, der als Sieg erscheint, und dass ihm nur Israel einen Plan anbietet.
Beide Kalender drängen also zum Handeln. Sie unterscheiden sich im Maß des Erfolgs.
3. Der Kontrollverlust Washingtons
Ein Indikator, der selten die nötige Aufmerksamkeit bekommt, ist die Evakuierung von Botschaftspersonal und Familien. Johnson, der als CIA-Analyst die Tage nach dem Anschlag auf Pan Am 103 miterlebte, unterscheidet zwischen einer bloßen Warnung („Leute, seid da draußen vorsichtig”) und der Aufforderung, nicht unbedingt benötigtes Personal und alle Familien zu evakuieren. Letzteres sei gestern ergangen: „Das sagt mir, dass wir mit militärischen Aktivitäten rechnen sollten.” Wilkerson ist vorsichtiger. Er sei froh über die Evakuierung, wisse aber nicht, ob sie wirklich ein Vorbote des Krieges sei.
Sawhney berichtet, die USA hätten ihren Bürgern geraten, Saudi-Arabien und weitere Golfstaaten zu verlassen. Sie verlegten außerdem Material von den Stützpunkten in fünf Staaten des Golfkooperationsrats (GCC, dem Zusammenschluss der arabischen Golfmonarchien) und in Jordanien, nur Luftabwehrpersonal bleibe zurück. Gleichzeitig rücke eine Armada an: zwei Flugzeugträger in der Region, ein dritter unterwegs, dazu Landungsschiffe und über 10.000 Soldaten. Sawhney verweist darauf, dass die Abfangraketen knapp sind und seit dem Ende des 40-Tage-Krieges nicht genug Zeit zum Nachproduzieren war.
Die Administration ist gespalten. Rubio und Vance setzen nach Sawhney weiter auf Diplomatie, doch die Bedingungen, die Trump über den pakistanischen Feldmarschall Asim Munir übermittelt habe, seien für Teheran nicht akzeptabel:
- Öffnung der Straße von Hormus, erst dann Gespräche über sechs Milliarden Dollar eingefrorener Gelder.
- Aufhebung der US-Seeblockade nur gegen Übergabe des angereicherten Urans.
- Iran soll die Huthi (Ansar Allah) zu einem Waffenstillstand mit Saudi-Arabien drängen.
- Trump könne den Krieg im Libanon nicht stoppen, weil er keinen Einfluss auf Netanjahu habe.
Auf der anderen Seite stehen Hegseth und die Führung des Zentralkommandos CENTCOM, die für den Nahen Osten zuständige US-Befehlsstruktur. Sie stünden laut Sawhney an Netanjahus Seite. „Und so wird Donald Trump wieder einmal von Bibi Netanahu über den Tisch gezogen”, sagt Johnson. Wilkerson ergänzt, Trump ignoriere den Rat der Uniformierten.
Der Kontrollverlust ist also genauer zu fassen: Washington kontrolliert den Verbündeten nicht, bei den Entscheidungen bleibt Trump aber der Akteur. Parsi sagt, die Entscheidung werde „von einem einzigen Mann getroffen”. Auch die Europäer ändern daran nichts. Macron reist nach Riad und will nach Sawhney Luftabwehr und Truppen zum Schutz des Hafens Yanbu schicken, London verlegt Flugzeuge. Parsi nennt das Gesten für die Pressemitteilung, die Mohammed bin Salman nützten. Ohne Bodentruppen im Jemen ändere das militärisch nichts.
4. Die israelische Funktion der Zerstörung
Bei Parsi findet sich die Passage, die den Kern freilegt. „Trump will einen Sieg. Er sucht nach etwas, das diese Geschichte beendet. [...] Das ist nicht die israelische Sichtweise. Die israelische Sichtweise ist, dass Krieg ein Dauerzustand ist. Es geht nur darum, die andere Seite weit genug zurückzudrängen. Dann hat man ein Jahr, anderthalb Jahre Ruhe. Aber irgendwann schlägt man wieder auf sie ein.” Das ist die Strategie des „Rasenmähens”, bei der die Gegenseite in Abständen militärisch kleingehalten wird. Als Erfolgsmaßstab diene laut Parsi nicht das politische Ergebnis, sondern die Zerstörung: „Wie viel hast du zerstört?”
Dass es sich um ein Prinzip handelt, hat Tamir Hayman aufgeschrieben, früherer Chef des Militärgeheimdienstes und heute Leiter des Think-Tanks INSS. In meinem Text über die israelischen Sicherheitsgrundsätze habe ich gezeigt: Krieg gilt dort als Grundzustand, Frieden nur als Mittel. Die Instabilität der Nachbarn soll nicht bloß hingenommen, sondern gefördert werden.
Aus dieser Logik folgt die „Falle”, von der Parsi spricht. Israel wäre es „völlig egal”, wenn der Iran die Ölinfrastruktur der Golfstaaten zerstörte. Das könnte diese Staaten schutzsuchend Israel zutreiben und sie schwächen. Schon in der ersten Runde habe Israel die Entsalzungsanlage auf der Insel Qeschm angegriffen, damit der Iran die Entsalzungsanlagen am Golf angreift. Viele in der Region sagten den Iranern deshalb: „Tappt nicht in die israelische Falle.”
Die Falle ist auch eine Frage des Maßstabs. Trump übernehme den israelischen Denkrahmen, den früher kein US-Politiker für den eigenen Erfolg angeführt habe: Bilder massiver Zerstörung als Beleg des Erfolgs.
Und da ist Netanjahu selbst. Sawhney: „Dieser Mann kommt ins Gefängnis. Dort wird er den Rest seines Lebens verbringen. Also ist es ihm egal.” Die Funktion der Zerstörung ist damit dreifach: Rasenmähen, Schwächung der Golfstaaten, persönliche Rettung. In keiner ist ein Ende des Krieges als Dauerzustand vorgesehen.
5. Die Beendigungsunfähigkeit
Iran. Teheran will nach Sawhney keinen vorübergehenden Waffenstillstand, sondern eine dauerhafte Lösung. Es bringe weiterhin seine sieben Bedingungen vor, die Sawhney nicht einzeln aufführt. Genannt werden das Ende der Kriege im Libanon, in Gaza und im Westjordanland, das Recht auf Anreicherung nach dem Atomwaffensperrvertrag und Atomwaffen als letztes Thema. Mit den Huthi stimme es sich nicht ab, sie hätten eigene Kriegsziele.
Johnson beschreibt eine neue Struktur. Iran habe die Befehlsgewalt dezentralisiert, vergleichbar einem „Totmannschalter”, einem Mechanismus, der auslöst, wenn die Führung ausfällt. Dann entschieden rund 31 Regionalkommandeure selbst, was sie angreifen. Die Reaktionszeit sei von etwa 12 Stunden im Juni 2025 auf anderthalb Stunden am 28. Februar gesunken. Der Versuch, die Führung auszuschalten, wäre „eine sinnlose Operation”. Das macht Gegner kaum berechenbarer, und es nimmt dem Krieg den Ansprechpartner für ein Ende.
Die Botschaft, die Munir nach Sawhney aus Teheran mitbrachte, lautet: Diesmal werde es kein 40-Tage-Krieg. Angegriffen würden Entsalzungsanlagen, Stromnetze, Häfen, Flughäfen, Raffinerien, die US-KI-Infrastruktur am Golf und die Unterseekabel durch Hormus. Der Moderator Zulfikar zitiert aus ungenannter Quelle sogar die Drohung, bei einem Atomwaffeneinsatz gegen den Iran werde Israel „vom Antlitz der Erde ausgelöscht”. Das ist eine Aussage ohne Namen und Datum. Die Drohung gegen Entsalzungsanlagen aber zielt auf die Wasserversorgung von Millionen. Auch das behandelt Menschen als Objekt der eigenen Strategie, genau wie die Parole der Steinzeit-Bomber.
USA. Hier gibt es keine vergleichbare Linie. Parsi: Als Trump aus der Absichtserklärung ausstieg und die zweite Runde begann, gab es keine neue Strategie, und es ging dreizehn Tage weiter, „ohne tatsächlich etwas zu erreichen”. Es sei durchaus möglich, dass es wieder so laufe.
Golf und Verbündete. Saudi-Arabien steckt nach Sawhney in „sehr großen Schwierigkeiten”, weil die Huthi auf Aden vorrücken. Laut Parsi bittet Riad Syriens Präsidenten Scharaa um Kämpfer. Pakistan hat sich laut Zulfikar, der sich auf Eingeweihte beruft, strategisch an die Seite Irans gestellt und handelt in Abstimmung mit China. Parsi widerspricht: Pakistan, die Türkei und Ägypten blieben vorsichtig, entscheidend wäre allein, ob jemand Bodentruppen in den Jemen schickt.
Die Beendigungsunfähigkeit ist also strukturell. Israel braucht den Krieg, die USA sehen keinen Ausweg, der als Sieg gelten kann, der Iran akzeptiert nur eine dauerhafte Lösung, und die Golfstaaten kommen an Trump nicht heran. Beginnen kann ein Einzelner. Netanjahu kann durch vollendete Tatsachen eine Runde auslösen, Trump kann sie freigeben. Beenden könnten nur alle gemeinsam.
6. Die materielle Dimension
Johnson erklärt, warum die Lage noch harmlos wirken konnte. Beim ersten Angriff am 28. Februar waren Tanker voller Öl auf See und liefen noch ein. Es sei wie ein Schlauch zwischen Quelle und Wasserhahn: Solange darin noch Wasser ist, entsteht der Eindruck, die Versorgung laufe. Dann wurden Ölreserven angezapft. Jetzt drohe ein weltweiter Dieselmangel, weil sich Produktion nicht beliebig hochfahren lässt. Iran habe in den letzten Wochen mehrfach sehr große Rohöltanker (VLCC) angegriffen, und Schiffe zum Transport fehlten. Johnson nennt zusätzliche Folgen: Flüssigerdgas, Schwefel, Harnstoff und Helium, also Lebensmittelproduktion und Chipherstellung. Der Aramco-Chef rechne mit etwa zwei Jahren für die Reparaturen in Saudi-Arabien.
Saudi-Arabien ist nach Johnson durch den Krieg mit den Huthi besonders verwundbar. Am 13. Juli habe Riad den Flughafen von Sanaa bombardiert, um die Delegation der Huthi von der Beerdigung des früheren obersten iranischen Führers zu treffen. Seither setzten die Huthi Ölfeldern, Terminals, Pipelines, Flugplätzen und Militärhauptquartieren zu.
Wilkerson ergänzt eine langfristige Verwundbarkeit. China habe bei Batterien fast ein Monopol, und fast jedes moderne Waffensystem brauche Batterien, Drohnen etwa. Der Westen liege weit zurück.
Damit ist der Krieg nicht mehr auf die Region begrenzt. Er steckt schon in den Ölpreisen, im Dieselmangel und in den Lieferketten.
7. Die diplomatischen Bewegungen
Es hat Diplomatie gegeben. Sawhney nennt Lawrow, der in Bahrain bei einem Treffen Russlands mit dem Golfkooperationsrat einen regionalen Rahmen forderte, mit Russland, China und Iran als „tragenden Säulen”. In Teheran habe er nach Sawhney Präsident, Außenminister Araghtschi und Parlamentspräsident Ghalibaf dieselbe Botschaft überbracht: keinen Krieg, der Diplomatie eine Chance geben. Dazu kamen Munirs Besuche in Teheran. Das sind Versuche, die Positionen klarzustellen, mehr nicht. Die US-Bedingungen sind für Iran unannehmbar, die iranischen für Israel. Parsi schildert Trumps Sicht auf Diplomatie so: „Das ist für ihn ausgesprochen unattraktiv. Er will einen schnellen Händedruck, dann einfach weitermachen und sich zum Sieger erklären.”
Die Diplomatie erreichte den Kern nicht: die israelische Doktrin, die Krieg als Dauerzustand begreift, und Washingtons Unfähigkeit, sich davon zu lösen.
8. Schluss: Der Termin und das Ende
Die Wahltermine machen ein Ende für Netanjahu nachteilig, weil ihm ohne Krieg Koalition und Freiheit drohen. Sie machen es für Trump wenig attraktiv, weil er die verärgerten Wähler ohnehin für verloren hält und einen Sieg braucht, den nur Israel verspricht. Washington kontrolliert den Verbündeten nicht. Die israelische Doktrin misst Erfolg an der Zerstörung und macht ein Ende überflüssig.
Je mehr zerstört wird, desto weniger bleibt vom Sieg. Parsi: Er glaube nicht, dass sie auch nur eines der beiden Ziele erreichen können, weder die „Steinzeit” noch Trumps „Sieg”. Johnson erwartet eine iranische Antwort, die „so verheerend sein wird, besonders für Israel, dass sich ernsthaft die Frage stellen wird, ob Israel als Staat überleben kann”. Sawhney: „Amerika steht vor zwei Optionen. Beide sind schlecht. Eine ist katastrophal.”
Gibt es einen Akteur, der den Kreis durchbrechen kann? Russland und China wollen keinen Krieg, wollen aber auch nicht, dass Iran verliert. Pakistan ist nach Zulfikars Darstellung schon auf Irans Seite. Die Golfstaaten, so Parsi, kommen an Trump nicht heran. Die Europäer geben Erklärungen ab.
Der 27. Oktober entscheidet deshalb nicht über das Ende des Krieges. Er entscheidet über die Form der nächsten Runde. Niemand kann den Krieg aus eigener Kraft beenden, und dass einer ihn auslösen kann, erhöht die Gefahr. Wer das Ende will, müsste an den Bedingungen ansetzen, die ihn am Laufen halten: den Wahlterminen, dem Erfolgsmaß der Zerstörung und der fehlenden Kontrolle über den Verbündeten.
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Bildquelle: Imago Media Indonesia / shutterstock
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Quellen
- Pravin Sawhney bei Transition Protocol (Moderation: Zulfikar), YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=ZgoG_rD_HXo
- Trita Parsi bei Glenn Diesen, YouTube, 22. Oktober 2026: https://www.youtube.com/watch?v=9DLEXLHSZ4s
- Larry Johnson und Lawrence Wilkerson bei Danny Haiphong, YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=1yJWF_Fx3-s
- Dirk Ellerbrock, Grundsätze israelischer Sicherheitspolitik – Dauerkrieg, Legitimation und die Entmenschlichung des Anderen, https://substack.com/home/post/p-220593910
- Dirk Ellerbrock, Warum niemand den Iran-Krieg allein beenden kann, https://substack.com/home/post/p-215616755
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Dirk Ellerbrock, Jg. 1946, Dipl.-Sozialwissenschaftler, studierte Wirtschafts-, Politikwissenschaften und Sozialpsychologie, arbeitete viele Jahre in der Finanzwirtschaft, Unternehmensberatung und als Management-Coach.
Mitte der 1990er wandte er sich spirituellen Traditionen zu – Advaita-Vedanta, Zen, Taoismus, Tantra und christliche Mystik –, vertieft durch Stephen Wolinskys „Quantenpsychologie" und die Seminare Ramesh Balsekars in Bombay. Er leitete Meditationsgruppen und veröffentlichte 2010 unter dem Pseudonym Manaschu sein erstes Buch, „Das Geheimnis ewigen Glücks – Texte zur Menschwerdung" (ISBN 978-3-8391-4517-3). 2026 entstand sein noch unveröffentlichtes zweites Buch, „Die Schlange der Moral – Gift und Gegengift", das moralisches Urteilen als strukturelle Gewaltform durchleuchtet.
Heute schreibt er regelmäßig politische und gesellschaftliche Kommentare, u. a. für apolut und auf seinem Substack: https://substack.com/@dirkellerbrock
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